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Häufige Fragen zur BlutegeltherapieWieviel Blut verliert der Patient bei einer Behandlung?Bei einer Behandlung mit 8 Blutegel liegt der Blutverlust für den Patienten inklusive dem Nachbluten bei ca 200 bis 350 ml Blut. "Ein kleiner Egel saugt 2 - 3 g, ein großer bis 30 g, im Schnitt verdoppelt sich die Menge durch die Nachblutung. Im allgemeinen rechnet man mit einem Mittelwert von 20 - 30 g Gesamtblutverlust pro Blutegel und beschränkt sich auf das Ansetzen von 4 - 12 Exemplaren in einer Sitzung" (1) Verursacht der Biss eines Blutegels Schmerzen?Der Biss eines Blutegels wird von den Patienten empfunden wie Brennesseln oder Mückenstiche. Der Biss des Blutegels ist somit nicht schmerzhaft. Durch die histaminähnlichen Substanzen kann es im Verlauf der Behandlung zu einem leichten Jucken, ähnlich wie bei einem Insektenstich kommen. Bei welchen Krankheiten können Blutegel helfen?Durch seine blutverdünnende und gefäßerweiternde Wirkung
ist der Blutegel der ideale Therapeut für Durchblutungsstörungen.
Bei einem Vielzahl von Krankheiten gibt es einen Zusammenhang mit einer
mangelhaften Durchblutung. Klar auf der Hand liegen alle Krankheiten
die mit unserem Gefäßsystem verbunden sind wie Thrombose,
Krampfadern, Hämorrhoiden, Herzinfarkt, Schlaganfälle, Verkalkungen
der Gefäße, Tinnitus. Hilfestellungen wenn der Blutegel einmal nicht beissen willBei bestimmten Umgebungsbedingungen beissen Blutegel schlechter:
Abhilfe ist möglich durch anwärmen und reinigen der Haut. Hilfreich sind weiters Maßnahmen die die Haut erweichen und die Durchblutung fördern. Falls der Blutegel ganz und gar nicht beissen will, gibt es noch die Möglichkeit die Haut mit einer Nadel anzustechen. Gibt es Nebenwirkungen?Bei sachgerechter Durchführung der Blutegeltherapie und Beachtung aller Kontraindikationen treten schwere Nebenwirkungen sehr selten auf. Möglich sind lokale Reaktionen in der Nähe des Bisspunktes, auch eine Kreislaufschwäche kommt relativ häufiger vor. Bei einer Krampfadernbehandlung bei der der Blutegel direkt auf die Vene angesetzt wird, gibt es naturgemäß eine längere Nachblutungsphase. Eine längere Nachblutung kann aber jederzeit durch das anlegen eines entsprechenden Druckverbandes gestoppt werden. Gibt es eine Infektionsgefahr bei der Blutegeltherapie?Neben der Wundinfektion durch eine Verunreinigung der Wunde ist der Blutegel selbst eine mögliche Infektionsquelle. Bakterien können sich unter anderem auf der Haut des Egels befinden. Mit den richtigen Maßnahmen kann eine Infektion durch Bakterien jedoch mit höchster Wahrscheinlichkeit hintangehalten werden. Reinlichkeit ist natürlich während des gesamten Behandlungsprozesses oberstes Gebot. Kann ich die Blutegeltherapie selbst durchführen?Wir empfehlen Ihnen die Blutegeltherapie ausschließlich nur mit einem geschulten Therapeuten / Arzt durchzuführen. Von einer "Selbstbehandlung" raten wir gänzlich ab. Falls Sie Informationen zum Thema "Therapeuten" benötigen sind wir Ihnen gerne unter der Rufnummer +49(0)180BLUTEGEL (+49(0)18025883435) behilflich. 1) Dr.med Ingo Wilhelm Müller - Handbuch der Blutegeltherapie (2000)
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