Zur Aufbewahrung der Egel in der Praxis hat sich ein großes, rundes Glasgefäß mit einem Glasdeckel - der wie ein Vergrößerungsglas wirkt - bewährt, das sogenannte Egelauge. Zu beziehen bei den meisten Egelzüchtern.
Dieses fülle ich etwa zu 2/3 mit stillem Wasser, besser wäre noch Brunnenwasser. Unten liegen kleine, spitze Steine, damit die Egel mit ihrer Hilfe die oberste Hautschicht abstreifen können.
Das Glas sollte vor Sonnenstrahlen geschützt sein und das Wasser mindestens 2 x wöchentlich ausgetauscht werden, da die Ausscheidungen der Egel rechtzeitig entfernt werden müssen. Ansonsten kann es zu Vergiftungen der Egel führen.
Vorsicht ist geboten beim Wasserwechsel. Schon manches mal ist mir ein Tierchen entschlüpft. Am besten Handschuhe tragen, damit die Egel nicht in einen Finger beißen, wenn man sie ins Glas zurücktransportieren muß.
Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben. Durch regelmäßiges Austauschen des Wasser gelangt genügend Sauerstoff in den Behälter, so dass keine "Luftlöcher" in dem Gefäß vorhanden sein müssen.
Astrid Zuber
Heilpraktikerin
Weisser Strasse 106
50999 Köln (Rodenkirchen)
Tel.: 0221 / 800 45 96
www.Astrid-Zuber.com
